1. Selfie-Point Wanne 

von Engelbert Gunia #Bochum

Mit seiner Aktion „Selfie-Point Wanne“ möchte der Fotograf Engelbert Gunia die Identifikation der Wanner*innen mit ihrer lokalen Umgebung fördern. Auf dem Platz an dem Kreuzungsbereich an der Hauptstraße, Buschmannshof und Gerichtsstraße können sich Passant*innen vor ausgewählten Hintergründen fotografieren lassen. 

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Paris hat den Eiffelturm, Dubai den Burj Khalifa und Rom das Kolosseum. Die Wanner Innenstadt sollte da nicht nachstehen! Ziel ist es, die Wahrnehmung für „Wanner Wahrzeichen“ wie zum Beispiel dem Mondschild am Busbahnhof oder die Bauhausfassade der Sparkasse in der Öffentlichkeit durch einen Selfie-Point zu unterstützen und durch eine Belebung dieser Orte die gesamte Innenstadt positiv zu beeinflussen. Denkbar wäre auch, das Mondschild zentraler zu platzieren und es als Treffpunkt neu mit Rundum-Bänken aufzuwerten.

https://www.emotionale-fotografie.net/

2. Freiluft-Jazz

von Patric Siewert #Herne

Die Aktion „Freiluft-Jazz“ möchte auf das Potential von kulturellen Darbietungen auf dem Buschmannshof zur Marktzeit aufmerksam machen. Einen Anfang setzt der Musiker Patrick Siewert mit dem Ziel, an diesem Ort regelmäßige Freiluftkonzerte zu veranstalten. 

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Durch die Ergänzung des Marktes mit einer Kulturbühne soll ein Platz für regelmäßige Klein-Events mit einem großen Wiedererkennungswert geschaffen und als attraktiver Ort zum Verweilen und Konsumieren hervorgehoben werden.

http://www.patricsiewert.de/

3. Gegen den Wanne-Blues - musikalische Stadtführung 

von Martin Bauer #Herne (Wanne-Eickel)
Die Aktion „Gegen den Wanne-Blues - musikalische Stadtführung“ des Musikers Martin Bauer verbindet auf kreative Weise Straßenmusik mit interaktiven Elementen und zeigt lokale Bezüge auf. Im Zentrum stehen dabei der Kirchplatz, die Heinestraße und die Mozartstraße. 

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Es finden neben der Musik Erläuterungen zur Geschichte der Auftrittsorte statt. Ziel ist es, durch die Aktion die Aufmerksamkeit in Wanne auf diese teilweise „verfallenden Schönheiten“ zu lenken, die in anderen Städten gepflegte Kleinode sind und an denen man ansonsten schnell vorbeiläuft. Es ist oft erstaunlich, wie Menschen sich vom Alltagsgeschehen - einkaufen, Weg zur Arbeit, Arztbesuche - ablenken lassen und den öffentlichen Raum vom Verkehrsweg zum Aufenthaltsraum machen.
 

In Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Wanne-Eickel. 


http://www.martin-bauer-musik.de/

4. Leihwand Dinner

von Valerie Aline Seela #Herne

Eine Projektion auf geliehener Wand. Valerie Aline Seela lädt im Kreativ.Quartier Hallenbad zum virtuellen Dinner, appelliert damit an die Gemeinschaftlichkeit der Wanner und ruft zur künstlerischen Gestaltung des öffentlichen Raumes durch Licht und Projektion auf. Interessierte haben die Möglichkeit über einen Link am virtuellen Dinner teilzunehmen und somit auch Teil der Projektion zu werden.

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Die projizierten Bilder im Schaufenster des Hallenbads regen an und laden die Fußgänger*innen zum Innehalten und Betrachten ein. Gerade in den Abendstunden mit verlängerten Öffnungszeiten würde auch der Einzelhandel davon profitieren und die Struktur der Innenstadt nachhaltig stärken. Ein aktiver Austausch über das weitere zukünftige kulturelle Potential und die Perspektiven mit den Wanner Bürger*innen ist gewünscht.

https://valeriealineseela.com/

5. Guilty at last - Pflastermalerei

von Holger Di Mauro #Herne

Unter dem Titel „Guilty at last“ fertigt der Künstler Holger Di Mauro eine 2 x 2m große Kreidezeichnung auf Pflaster auf dem Platz am Buschmannshof an. Mit seiner Arbeit möchte er aus dem Buschmannhof einen temporären Ort der Kunst machen, ein Zeichen für Meinungsfreiheit setzen und zur öffentlichen Diskussion anregen.  

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Durch die Aktion soll auf das zukünftige Potential von öffentlichen Orten für weitere Kunstprojekte und deren positive Umgestaltung als Räume für Toleranz aufmerksam gemacht werden. Vorstellbar sind weitere Kunstaktionen, wie größere Aktionen in der Straßenmalerei oder das zur Verfügung stellen von festen Flächen wie zum Beispiel Plakat-/Wandflächen. 

6. Lesekonzert

von Stephan Belka #Marl

Mit seiner Kombination aus Straßenmusik und Lesung auf dem Kirchplatz möchte Stephan Belka auf die Möglichkeiten dieses Ortes, aber auch der Mozartstraße, für das kreative Leben rund um Herne aufmerksam machen. Neben den Songs aus seinen Alben "Ruhe ist meine Rebellion" und "Wasser und Luft" liest er aus seinem Buch „Unterwegs“. 

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Ziel der Aktion ist es, die Potentiale der beiden Plätze für künstlerische Veranstaltungsformate wie Straßenmusik, Lesungen und Lesekonzerte in den Fokus der Bürger*innen zu rücken und diese zu fördern.
 

In Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Wanne-Eickel. 


http://stephanbelka.de

7. Straßenmusik Ruhrgebietsgrusel Texte und Musik 

von Michael Völkel #Herne (Wanne-Eickel)

Der Herner Autor und Musiker Michael Völkel nimmt die Wanner*innen in seiner Straßenmusik-Aktion „Ruhrgebietsgrusel Texte und Musik“ auf eine Kneipentour der besonderen Art mit. Diese findet vor drei Kneipen, wie zum Beispiel dem „Heinrich“ an der Heinestraße, statt. 

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Mit seiner Mischung aus öffentlicher Livemusik und unterhaltsamer Lesung von deutschen Texten mit Ruhrgebietsbezug, wird der Heimatbezug gestärkt und Ortsfremden das Ruhrgebiet vorgestellt. Ziel ist die Etablierung einer fortlaufenden Veranstaltungsreihe, bei der zukünftig verschiedene Kneipen im Verbund regelmäßig als Orte für Kulturaufführungen oder Lesungen in Wanne fungieren.

https://www.michaelvoelkel.de/

8. "Madonnen über Tage" Re-Start "Café Klatsch"

von Britta L.QL #Dinslaken

Den Frauen des Ruhrgebiets wird von der dipl. Designerin Britta L.QL mit der Kunstaktion "Madonnen über Tage - Re-Start CaféKlatsch" in Wanne ein vorläufiges Denkmal gesetzt. Die vor dem Ladenlokal an der Wilhelmstraße 15 (ehemals Hauptstraße 287) aufgebauten geisterhaften Skulpturen (bestehend aus dem „Ruhrpottmaterial“ Stahl & Stoff) sind Selfie-tauglich. Interessierte Menschen können sich zusammen mit den Skulpturen fotografieren lassen. 

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Wird vom Ruhrgebiet gesprochen, dann ist von einer Region der Malocher, der Männerdomäne die Rede. Industriestandorte sind „Männersache“ – bis heute. Das Drumherum ist Frauensache. Mit der Skulpturengruppe setzt Britta L.QL zur Arbeit der Frauen ein Zeichen und fordert Veränderung. Ziel könnte es sein, aus dem jetzt leerstehenden CaféKlatsch einen Treff- und Informationspunkt zur Förderung und Austausch von Frauen und ihren individuellen Bedürfnissen zu schaffen. 



https://www.l-ql.de/

9. "Check Wanne!"- digital-analoge Stadtteiltour für Jugendliche

von Jugendkunstschule Herne e.V.; Jugendwerkstatt #Herne (Wanne-Eickel)

Mit der Aktion „Check Wanne!“ – eine digital-analoge Stadtteiltour für Jugendliche hat sich die Jugendkunstschule Herne e.V. das Ziel gesetzt, mehr Entfaltungsmöglichkeiten für junge Leute in Wanne zu ermöglichen. 

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Es werden von interessanten Plätzen mit Potential ( z.B. Stadtgarten Wanne-Eickel, Vorplatz Christuskirche) kurze Videos gedreht, in der Jugendwerkstatt vorgestellt und sich ausgetauscht. Im Idealfall einigen sich die Jugendlichen auf einen Ort, den sie attraktiv und vandalismusresistent als persönliche "Verewigung" mitgestalten möchten. Im Rahmen der anschließenden Präsentation vor der Jugendwerkstatt in der Wanner-Fußgängerzone sollen im Austausch mit Passant*innen weitere Gestaltungsideen für ansprechende und sichere Orte gesammelt werden.

https://www.jks-herne.de/

10. Temporäres Sitz- und Gesprächsmodul

von Ayla Pellicer für Recolecta, ein Projekt von ilium Collective in Zusammenarbeit mit Die Urbanisten e.V. #Dortmund

Im Rahmen ihrer Kampagne vor der Stadtbibliothek Herne-Wanne baut Ayla Pellicer neue Arten von modularen Diskussions-Sitzen für den öffentlichen Raum. Nicht mehr verwendete Holzstühle werden in verschiedenen Designs kreativ wieder zusammengesetzt und unter Verwendung von recycelten Materialien und Montageanleitungen zu einem leicht reproduzierbaren Gegenstand verarbeitet. 

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Die Sitzmodule bleiben dauerhaft im Innenhof der Bibliothek. In Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Herne-Wanne, die am Tag der Aktion eine Sammlung von Büchern über Feminismus, Ökologie und Gemeinschaft zur Verfügung stellen wird. Der Fokus liegt auf Spaß und Spiel für die Teilnehmer*innen sowie auf der Förderung einer öffentlichen Debatte über die zukünftigen Möglichkeiten der attraktiven Gestaltung des öffentlichen Raums und darüber, welche Werte für den Aufbau dieses öffentlichen Raums gelten.

https://aylapellicer.space/
https://www.iliumcollective.com
https://dieurbanisten.de/

11. Skulpturenpark Buschmannshof

von Willi Thomczyk #Wuppertal

Der Wanner Künstler Willi Thomczyk stellt seine Skulpturengruppe „Die Transformation (Heil Apfel)“ auf dem Platz seitlich vom Busbahnhof auf. Dazu wird eine Informationswand aufgestellt und ein Publikumsbuch ausgelegt, in dem jede*r sein*ihr Pro und Contra für einen Skulpturenpark eintragen kann. 

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Mit der Aktion soll der Buschmannshof und der angrenzende Postpark als möglicher Ort für temporäre und dauerhafte Freiluftausstellungen aufgezeigt werden. Ziel ist die Entstehung eines künstlerischen Hotspots für die Wanner Bürger*innen zur Kommunikation und eine künstlerische Attraktion für Kunstinteressierte aus NRW und darüber hinaus.

http://www.willi-thomczyk.de/

12. Wanne… Voll Bunt!

von Christina Roewer und Maurizio Bet #Essen/Gladbeck

Wanne ist bunt und vielfältig und diese Vielfältigkeit möchten die Künstler*innen Christina Roewer und Maurizio Bet mit der Umgestaltung von unscheinbaren Stromkästen in der Wanner Innenstadt widerspiegeln. Die Bürger*innen von Wanne sind dazu aufgerufen, an der Gestaltung ihrer Stadt teilzuhaben und ihre eigenen Ideen einzubringen. Gestaltete Orte wirken freundlicher und offener.

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Während der Bemalung der Objekte mit Spraydose stehen die Beiden für Rede und Antwort zur Verfügung und greifen gerne auch spontan die Ideen der Zuschauer*innen auf. Durch die Sammlung von weiteren Vorschlägen für Motive und Standorte durch z.B. Anwohner*innen, Geschäfte und Projekte soll die Auseinandersetzung mit der Gestaltung der eigenen Stadt gefördert werden.

13. Wir verschönern Wanne

von Silke Czwalina- Dobsza #Herne (Wanne-Eickel)

Mit ihrer Aktion „Wir verschönern Wanne“ lädt Silke Czwalina-Dobsza die Wanner Bürger*innen zur aktiven kreativen Gestaltung ihrer Umgebung ein. Dazu werden an Tischen zusammen Blumen aus Rohwolle gefilzt, aus denen eine lange Girlande entsteht und die an verschiedenen Orten aufgehängt wird. 

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Jede*r ist eingeladen, sich spontan zu beteiligen und seinen*ihren individuellen Beitrag an dem Gesamtkunstwerk zu hinterlassen. Dadurch soll ein Impuls gesetzt werden, zukünftig Wanne gemeinsam öfters kreativ sichtbar für alle zu verschönen.

14. Straßenmusik vor der Christuskirche

von Katrin Ebbert #Doorwerth, NL

Die geborene Wanne-Eicklerin, E-Bassistin und Sängerin Katrin Ebbert spielt als "wolke" auf dem Platz vor der Christuskirche eigene deutschsprachige Songs, um auf das Potential künstlerischer und kreativer Nutzung von Wanne-Eickler Freiräumen, in diesem Fall der Christuskirche in Wanne-Mitte, aufmerksam zu machen. 

 

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Ziel der Aktion ist es, auf noch unbekannte Plätze, Orte und Leerstände aufmerksam zu machen und diese als Möglichkeitsraum für das Kreativ.Quartier weiter zu entwickeln. Auch möchte sie den Fokus auf die Christuskirche selbst richten, die sich als Kulturort und sozialen Treffpunkt anbietet. Im spontanen Austausch mit den Fußgänger*innen können weitere Ideen für diese Orte als gut erreichbaren Kreativraum in Herne gesammelt werden. 
 

In Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Wanne-Eickel. 


https://wolkemusik.de/

15. Rettet die schönen Wörter…

von Jörg Lippmeyer #Herne

Leider kann die Aktion nicht umgesetzt werden.

Die Ideen der Wanner Bürger*innen in Bilder umsetzen und ihnen kreativen Ausdruck verleihen: Dieses Vorhaben setzt der Künstler Jörg Lippmeyer in seiner Aktion „Rettet die schönen Wörter…“ um. Im Rahmen seiner temporären Freiluft-Ausstellung auf dem Kirchplatz oder vor dem Hallenbad werden die Ideen direkt in neue Wort-Bilder umgesetzt und Besucher*innen durch einen Zettelkasten animiert, die Sammlung der „schönen Wörter“ zu erweitern. 

 

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Mit der Aktion ist das Ziel verbunden, den Mehrwert von Kunst und Kultur und die Beschäftigung von Sprache als Identifikationsmittel für seine*ihre Heimat zu erschließen. PAPPERLAPAP

In Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde Wanne-Eickel. 


http://www.lippmeyer.de/